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Restitution privaten Eigentums in Nachkriegspolen: Das unvollendete Erbe des Zweiten Weltkriegs und des Kommunismus

Szymon Gostyński Szymon Gostyński · internationales-recht immobilienrecht

Dieser Beitrag ist in der Loyola of Los Angeles International and Comparative Law Review erschienen.

Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs traf die Polen eine zweite Welle der Enteignung: die umfassende Nationalisierung durch das von der Sowjetunion gestützte kommunistische Regime. Vom berüchtigten „Bierut-Dekret", mit dem sämtlicher privater Grundbesitz in Warschau eingezogen wurde, bis zu den nahezu unüberwindbaren Hürden für Holocaust-Überlebende, die die Häuser ihrer Familien zurückerlangen wollten — die Geschichte der Eigentumsrechte in Polen ist außerordentlich komplex.

Die rechtswissenschaftliche Analyse von Michael Bazyler und Szymon Gostyński zeigt, warum Polen als einziges Land des ehemaligen Ostblocks dieses „unvollendete Erbe" mit sich trägt — und was das heute für Eigentümer und ihre Erben bedeutet.

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